Bevorzugtes Fed-Inflationsmaß legt zu
Schlechte Nachrichten von der US-Inflationsfront: Der bevorzugte Inflationsmaßstab der US-Notenbank Fed hat sich zuletzt etwas beschleunigt.
Schlechte Nachrichten von der US-Inflationsfront: Der bevorzugte Inflationsmaßstab der US-Notenbank Fed hat sich zuletzt etwas beschleunigt.
Die Antwort auf diese Frage ist komplizierter als viele denken. Es gibt gleich mehrere Faktoren, von denen einige wenig offensichtlich sind. Das erklärt auch, weshalb die Fed weiterhin zögert.
Sinkende Inflation, unsichere Wirtschaftsdaten, volatile Politik und ein möglicher Abschwung und doch werden die Zinsen nicht angerührt. Das passt auf den ersten Blick nicht zusammen. Die Fed ist aber gut darin, das Unmögliche möglich zu machen.
Fed-Chef Jerome Powell hat sich bisher den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach Zinssenkungen widersetzt. Doch bis Jahresende signalisiert die US-Notenbank weiterhin bis zu zwei Zinssenkungen.
Die Teuerung in der Eurozone hat im Mai wieder das EZB-Ziel von 2 % unterschritten. Auch die Kerninflation ohne die stark schwankenden Energie- und Nahrungsmittelpreise nähert sich dem Ziel mit großen Schritten.
Was für einen Unterschied ein Monat doch machen kann! Die Stimmung hellt sich deutlich auf und die Inflationserwartungen fallen so stark, dass auch die Notenbank nicht mehr nervös sein muss. Es wirkt wie ein Befreiungsschlag.
US-Präsident Donald Trump hat seine scharfe Kritik an US-Notenbankchef Jerome Powell erneuert. Die Weigerung Powells, die Zinsen zu senken, koste die USA dreistellige Milliardenbeträge, rechnete Trump am Donnerstag vor.
Zölle erhöhen das Preisniveau. Daran führt kein Weg vorbei. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie zum langfristigen Inflationsproblem werden. Inzwischen lässt sich das genau beziffern.
Im Monatsvergleich sind die US-Erzeugerpreise im Mai weniger stark gestiegen als erwartet, nachdem bereits die am Vortag gemeldeten US-Verbraucherpreisdaten niedriger als erwartet ausgefallen sind. Die US-Aktienfutures können vorbörslich zulegen.
Der Markt zieht in einer ersten Reaktion deutlich an: Die US-Inflation hat im Mai unter den Erwartungen gelegen