Was eine drohende STAGFLATION für Anleger bedeutet
Nach jahrelangen Deflationssorgen wird seit wenigen Wochen eine neue „Sau“ durchs Dorf getrieben. Das neue Gespenst heißt diesmal Stagflation.
Nach jahrelangen Deflationssorgen wird seit wenigen Wochen eine neue „Sau“ durchs Dorf getrieben. Das neue Gespenst heißt diesmal Stagflation.
Die US-Notenbank hebt die Zinsen vorerst nicht an, obwohl die Inflation nahezu sprunghaft ansteigt. Janet Yellen gibt sich gelassen und meint: die stark ansteigende Inflation ist auf vorrübergehende Faktoren zurückzuführen. Die „wahre“ Inflation sei nach wie vor sehr niedrig. Doch was ist die wahre Inflation?
Wegen der Erholung beim Ölpreis rechnen viele Beobachter mit einem schnellen Anstieg der Inflationsrate. Dazu wird es aber nicht kommen.
Die Inflationsraten in China klaffen weiterhin auseinander. Während bei der Teuerung auf Verbraucherebene ein Aufwärtstrend erkennbar ist, bleiben die Erzeugerpreise auf Großhandelsebene den 48. Monat in Folge im freien Fall.
Die russische Wirtschaft leidet enorm unter einer grassierenden Inflation und dem schwachen Rubel. Beide Faktoren zeigen in diesem Jahr Aufhellungstendenzen.
Der Countdown läuft. Zwischen dem 10. Und 17. März tagen die großen Notenbanken. Den Beginn macht die EZB am 10.3., es folgt die japanische Notenbank am 15.3. und die US Notenbank am 16. Am 17.3. geben dann noch die Schweizer Nationalbank und die Bank of England ihre Entscheidungen bekannt.
Die Inflation in der Türkei bleibt hartnäckig hoch. Eine weitere Anhebung der Leitzinsen durch die türkische Notenbank ist damit nicht ausgeschlossen.
Von wegen gemächlicher Handel vor dem mit Spannung erwarteten Datenhighlight der Handelswoche - dem US-Arbeitsmarktbericht. Der Euro gewinnt im Mittagshandel an Dyanmik und hat wieder die Marke von 1,10 US-Dollar vor Augen.
Heute zeigt sich EUR/USD kaum verändert bei 1,0853. Tendenziell belastet wird der Euro durch die Erwartung einer zusätzlichen geldpolitischen Lockerung seitens der Europäischen Notenbank. Am 10. März ritt der EZB-Rat zusammen, um über den weiteren geldpolitischen Kurs zu beraten.
Am Dienstag zeigt sich der Euro nach wenig berauschenden Stimmungsdaten aus Europas Industrie weiter schwachbrüstig und gibt auf bis zutiefst 1,0855 Dollar ab. Auch gegenüber dem britischen Pfund verliert der Euro.