Japan: Es gibt weiterhin große Herausforderungen
Japan befindet sich auf einem stetigen und steilen Wachstumskurs. Es gibt jedoch weiterhin große Herausforderungen, allen voran die enttäuschenden Fortschritte bei der Inflationszielsetzung.
Japan befindet sich auf einem stetigen und steilen Wachstumskurs. Es gibt jedoch weiterhin große Herausforderungen, allen voran die enttäuschenden Fortschritte bei der Inflationszielsetzung.
Die japanische Regierung hat ihre Inflationsprognose für 2015 von 1,4% auf 0,6% und für 2016 von 1,8% auf 1,6% gesenkt.
Das britische Statistikamt hatte mitgeteilt, dass die Nettokreditaufnahme der öffentlichen Hand im Juni leicht gestiegen ist.
Die japanische Notenbank hat sich zuversichtlich gezeigt, dass die Inflation in den kommenden Monaten zulegen wird. Derzeit gebe es keinen Grund für eine Ausweitung der lockeren Geldpolitik (QE), sagte Notenbankchef Kuroda gestern.
Nach einer mehrjährigen Seitwärtsbewegung bricht der Goldpreis nun nach unten weg. Gold will keiner mehr haben. Der Grund: Dollar, China, Zinsen. Die Konsequenz: Kapitulation und baldige Kaufgelegenheit.
Die japanische Notenbank ändert nichts an der aktuellen Geldpolitik. Die Inflationsprognosen wurde für das laufende Jahr verringert, das weiterhin billige Rohöl spielt dabei eine nicht unwesentliche Rolle.
Gold gilt als sicherer Hafen. Von der hohen Unsicherheit der letzten Wochen hat das Edelmetall jedoch nicht profitiert. Dafür aber konnte ein ganz anderer Wert profitieren. Für viele kommt das überraschend.
Schlechte Nachrichten kommen von der Preisfront in China, die mangelnde Nachfrage und anhaltende Schwäche der Wirtschaft signalisierte. Die Verbraucherpreise zogen im Juni zwar leicht an. Die Produzentenpreise setzten hingegen ihre Talfahrt mit verschärftem Tempo fort.
Russland leidet unter eine zweistelligen Inflationsrate, die im Juni aber an Dynamik verlor. Experten gehen zudem davon aus, dass aufgrund der Wirtschaftsflaute gegen Jahresende der Preisauftrieb spürbar abnimmt.
Die Tschechische Nationalbank (ČNB) wird mit ihren Deviseninterventionen auf dem Währungsmarkt fortfahren, um die Krone konstant zum Euro zu halten. Das hat der Bankenrat der Zentralbank am Donnerstag beschlossen.