OECD und Bruegel fordern Zinssenkung von der EZB
Die OECD fordert von der EZB eine Zinssenkung auf null und weitergehende Maßnahmen. Die Denkfabrik Bruegel hat sich für ein Anleihekaufprogramm im Volumen von 35 Mrd Euro pro Monat ausgesprochen.
Die OECD fordert von der EZB eine Zinssenkung auf null und weitergehende Maßnahmen. Die Denkfabrik Bruegel hat sich für ein Anleihekaufprogramm im Volumen von 35 Mrd Euro pro Monat ausgesprochen.
Nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi ist ein Anleihekaufprogramm zum jetzigen Zeitpunkt vergleichsweise unwahrscheinlich und zeitlich noch weit entfernt. Ein Anleihekaufprogramm bleibt generell aber eine geldpolitische Option.
Japan will die lockere Geldpolitik solange fortsetzen, bis das Inflationsziel von zwei Prozent dauerhaft gesichert, sagt der Notenbankchef der Bank of Japan. Ein Ende des Preisverfalls sei aber bereits in Sichtweite.
Die EZB wird in Kürze ihre Geldpolitik weiter lockern – und zwar auch dann, wenn die kommenden Inflationsdaten das gar nicht hergeben, die Teuerung also nach dem Tief bei 0,5% wieder anzieht. Das ist meine Prognose.
Mehrere EZB-Vertreter haben in dieser Woche betont, dass nicht nur die niedrige Inflation sondern auch der starke Euro ein Problem ist. Die Mitglieder des EZB-Rats sprechen außerdem immer offener über eine mögliche Zinssenkung und andere Maßnahmen. Dies deutet darauf hin, das bald entsprechende Schritte folgen könnten.
Man muss kein Experte sein, um zu sehen, dass billiges Geld die erhoffte Wirkung immer deutlicher verfehlt. Ein Blick nach Japan zeigt das...
Nach Ansicht der EZB gibt es derzeit zwei Baustellen: Die niedrige Inflation und der starke Euro. Eine Intervention am Devisenmarkt gehört zwar nicht zu den Aufgaben der EZB, die Notenbanker versuchen aber bereits den Euro schwach zu reden. Bei einem anhaltend starken Euro ist ein QE nur eine Frage der Zeit.
Der deutsche Aktienmarkt schließt sich am Montag der maladen Stimmung an der Wall Street an und gibt auf breiter Front ab. Am Freitag hatten schwache Tech-US-Werte für allgemeine Trübnis gesorgt. Der Einbruch erfolgte bemerkenswerterweise ohne sichtbaren Katalysator.
Die politischen Spannungen in der Türkei (Stichwort Twitter-Verbot) haben sich zuletzt auch auf die Makrodaten der Wirtschaft negativ ausgewirkt. Die Ratingagentur Fitch sieht dennoch überwiegend positive Entwicklungen.
Die australische Notenbank bekennt sich abermals zu ihrer Niedrigzinspolitik. Eine Zinserhöhung bleibt unwahrscheinlich, und dies obwohl die Aussie-Wirtschaft Anzeichen einer signifikanten Verbesserung erkennen lässt.